Wasserbetten für jedes Alter?

Wasserbetten für jedes Alter?

Kann man wirklich mit jedem Alter in einem Wasserbett schlafen? Wir denken schon, denn es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondern wie alt man sich fühlt.

Was könnte denn zum Problem werden, wenn man sich in „gehobenem Alter“ ein Wasserbett zulegt?

Das Einsteigen oder das Ausssteigen? Beides sollte und wird kein Problem sein.

Wasserbett ist nicht gleich Wasserbett

Wasserbett ist nicht gleich Wasserbett

Es gibt hauptsächlich 3 unterschiedliche Typen von Wasserbetten

 

  • Hardside Wasserbetten
  • Softside Wasserbett
  • Schlauchsysteme (ist das eine Alternative?)

Hardside Wasserbetten

Beim Hardside-Wasserbett befindet sich die wassergefüllte Matratze innerhalb eines stabilen Rahmens, der meist aus Holz besteht und für seitlichen Halt sorgt. Der Wasserkern liegt auf einer Bodenplatte, die wiederum auf Gewichtsverteilern ruht. Die Matratze hat eine Höhe von rund 23 Zentimetern. Der Bezug der Matratzen geht nicht über den Bettrahmen hinaus. Dadurch wird die Liegefläche voll ausgenutzt und gleichzeitig kommt der Effekt der „Schwerelosigkeit“ optimal zum Tragen. Nachteil beim Hardside-Wasserbett: Das Ein- und Aussteigen ist nicht eben komfortabel. Zwischen der schmalen Umrahmung und der Matratze entsteht beim eher unbequemen Sitzen am Rand ein Höhenunterschied, sodass eine gewisse Kraftanstrengung nötig ist, um ihn zu überwinden. Zum Ausgleich kann eine gepolsterte Bettumrandung angebracht werden.

Softside Wasserbetten - die populärsten

Im Gegensatz zur Hardside-Variante wird hier das Wasserkern von einer weichen Schaumumrandung (Zargen) begrenzt und gehalten.

Eine Sicherheitswanne, die die Schaumzargen umhüllt und in der die Matratze/n liegt oder liegen sorgt dafür, dass im Falle eines Lecks kein Wasser auf den Boden gelangt und Schaden anrichten könnte.

Gleichzeit ermöglicht die weiche Umrandung (Zarge), dass das Ein- und Aussteigen mühelos gelingt.

Nebeneffekt die Umrandung: Der „Softsider“ kann frei gestellt werden und benötigt keinen Bettrahmen. Ungeachtet dessen ist es kein Problem, das Softside-Wasserbett in ein Bettgestell einzubauen.

Eine weitere, attraktive Variante des Softside-Wasserbetts ist das sog. Split-System. Dabei wird der untere Teil des Schaumstoffrahmens mit einem Stoff, Kunstleder oder einer Holzumrandung verkleidet. Dadurch wirkt das Softside-Wasserbett wesentlich leichter und hat mehr Esprit.

Bei Wasserbetten befindet sich das Heizsystem generell auf der Bodenplatte und unterhalb der Sicherheitsfolie. BluTimes-Wasserbetten sind besonders energiesparend ausgestattet, da unterhalb des Heizsystems zusätzlich eine Isolierfolie integriert ist. Die Sicherheitsfolie oberhalb des Heizsystems verhindert Schäden im Falle eines Wasseraustritts infolge eines Defekts an der Matratze. Dieser ist ohnehin unwahrscheinlich, da die Vinylschicht der Matratze zusätzlich mit einem Textilbezug versehen ist.

Schlauchsysteme - keine wirkliche Alternative

Als weitere Alternativ zu „echten“ Wasserbetten sind Wassermatratzen erhältlich, die man einfach in vorhandene Bettgestelle einlegen kann. Sie bestehen aus einzelnen, längs verlaufenden Wasserkammern (Schläuchen), einer Schaumstoffauflage und dem Bezug. Die Art der Heizung hängt von der Höhe der Schläuche ab. Obwohl auch hier das Medium Wasser eingesetzt wird, besteht doch ein wesentlicher Unterschied zum echten Wasserbett: Durch die Aufteilung in einzelne Schläuche, kann sich das Wasser nicht sich das Wasser nicht vollflächig ausbreiten wie bei einer herkömmlichen Wassermatratze – und gerade die Verteilung des Wassers über die komplette Liegefläche macht den einzigartigen Komfort eines echten Wasserbetts aus.